Wer ist der Kreuzbund?
Kreuzbund Wer oder? Was ist das?
Kreuzbund Wer oder? Was ist das?
Kreuzbund Stadtverband Essen informiert:

Wer ist der Kreuzbund?

Der Kreuzbund ist eine Selbsthilfeorganisation und Helfergemeinschaft für Alkohol- und Medikamentenabhängige und deren Angehörige. Wir treffen uns einmal wöchentlich in z.Zt. 27 Gruppen in verschiedenen Stadtteilen. Dabei besuchen wöchentlich ca. 650 bis 700 Personen unsere Gruppen.

Zu uns kann jeder kommen, der Hilfe wünscht.

Der Besuch unserer Gruppen ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen gebunden.

Was ist, was bedeutet Kreuzbund?

Kreuzbund bedeutet das Männer und Frauen Abhängige und Angehörige, die Kreuzbundgruppen gleichberechtigt und gemeinsam besuchen und gestalten. Kreuzbund bedeutet die Gleichberechtigung der Angehörigen und deren Probleme in der Gruppe.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Was wir tun:

Wir bieten jedem Abhängigen und seinen Angehörigen Hilfe in unseren Gemeinschaften an. Zu uns kann kommen, wer Hilfe wünscht. Unsere Hilfe zur Selbsthilfe leisten wir durch Informationen und Motivation. Die Gruppen und Helfer des Kreuzbundes sind oft erste Anlaufstelle für den Abhängigen und/oder dessen Angehörige. Sie arbeiten partnerschaftlich mit Ärzten und psychosozialen Beratungsstellen zusammen.

Begleitende Hilfe

Unsere Gruppen und Helfer werden bereits während einer ambulanten und/oder stationären Behandlung begleitend tätig. Diese Begleitung (Weggefährtenschaft) reicht von regelmäßigem Kontakt mit dem Patienten über Hilfen für Angehörige bis hin zu seiner Entlassung aus der Behandlung.

Nachsorge

Unsere Gruppen und Helfer sind tragende Säulen der unverzichtbaren Nachsorge. Die berufliche und soziale Wiedereingliederung und die persönliche Festigung sind ohne Anschlußan eine Selbsthilfegruppe kaum erreichbar. Nachsorge ist Vorsorge, nicht wieder in die Krankheit zurückzufallen!

Was wir Anstreben

Unser Ziel ist die Rehabilitation und Integration des Abhängigen in Familie Beruf und Gesellschaft. Wir legen Wert auf enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Psychologen sowie Seelsorgern und bemühen uns um partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern, Sozialpädagogen in der Suchtkrankenhilfe, sowohl in den ambulanten als auch in den stationären Einrichtungen. Wir möchten erreichen, daßin unserer Gesellschaft auch die Menschen akzeptiert werden, die alkoholfrei leben. Wer - aus welchen Gründen auch immer - keinen Alkohol trinkt und keine abhängigmachenden Medikamente nimmt, sollte sich dafür nicht rechtfertigen müssen. Wir wollen den hohen Stellenwert des Alkohols im gesellschaftlichen Leben auf ein vertretbares Maßreduzieren. Wir wollen den Kreuzbund als Selbsthilfe und Helfergemeinschaft stärker ausbauen als bisher und damit das Angebot für Hilfesuchende erweitern. Wir wollen, daßeines Tages ein Mensch in unserer Gesellschaft genauso selbstverständlich sagen kann "Ich bin abhängig" wie er sagen kann "Ich habe Magengeschwüre". Die Förderung sinnvoller Freizeitgestaltung und alkoholfreier Gesellschaft hat einen herausragenden Stellenwert im Kreuzbund-Aufgabenkatalog. Alkoholfreie Zusammenkünfte lösen ein neues Freiheitsgefühl, Freude und Zufriedenheit aus und sind deshalb für die Stabilisierung von Suchtkranken überlebenswichtig!